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anatom5 feiert zehn erfolgreiche Jahre

Zehn Jahre sind eine lange Zeit, speziell in einem schnelllebigen Bereich wie der Kommunikationsbranche. Deshalb möchten wir in erster Linie ein großes Dankeschön an unsere Kunden und Partner richten. Viele Projekte sind uns in lebhafter Erinnerung geblieben und zahlreiche Kunden der ersten Stunde betreuen wir noch heute. Blicken Sie mit uns zurück auf 10 Jahre anatom5 und kommen Sie mit auf eine kleine Reise in die Unternehmensgeschichte.

Als Jörg Morsbach und Ansgar Hein am 01.02.2003 in Düsseldorf die Geschäftstätigkeit der anatom5 perception marketing GbR offiziell aufnahmen, hätten sich die beiden Gründer nicht träumen lassen, was in zehn Jahren alles passieren würde. Seit den ersten Tagen werden wir immer wieder auf den Firmennamen angesprochen und wie dieser zu erklären ist. Ein gut gehütetes Geheimnis, dass wir immer wieder gerne in persönlichen Terminen ausplaudern und ein Stück weit steckt im Firmennamen auch unsere Firmenphilosophie, die sich in dem Slogan "Wahrnehmung ist Mehrwert" ebenfalls widerspiegelt – die Verbindung von Strategie und Kreativität zu einem echten Mehrwert für unsere Kunden.

Online, Print & Crossmedia

Von Anfang an fokussierten wir uns auf die Bereiche Online und Print sowie die Verbindung beider Welten unter dem Begriff "Crossmedia". Kreativität und Technik spielten bei zahlreichen Projekten eine wichtige Rolle, so beispielsweise in einem Kundenprojekt, bei dem mit Hilfe von Adobe InDesign, Excel-Tabellen und einer JavaScript-Programmierung eine automatische Formulargenerierung mit zwölf verschiedenen Templates und über vierzig unterschiedlichen Fällen entstand. Eine Aufgabe, die zuvor händisch mehrere Tage dauerte und die fehleranfällig war, konnte so innerhalb weniger Minuten bewältigt und weiter ausgebaut werden. Und das Besondere: Selbst interaktive PDF-Dokumente wurden über diesen Prozess direkt mit erstellt – Crossmedia in Perfektion, von Print bis zur Interaktion. Wir könnten viele weitere Projekte vorstellen und Anekdoten erzählen, vor allem aus dem Bereich der Barrierefreiheit. Dass wir mit sechs gewonnenen BIENE-Awards und zehn Nominierungen zu den besten Agenturen für barrierefreies Webdesign in Deutschland gehören, ist nur ein Aspekt. Darüber hinaus betreiben wir mit dem Barrierekompass seit 2003 eines der erfolgreichsten Online-Magazine zu diesem Thema und haben mit dem Best of Accessibility Symposium eine Veranstaltung nur für Accessibility & Usability etabliert, die selbst internationale Redner und Besucher nach Düsseldorf lockte.

Engagement für Webstandards, Barrierefreiheit & Design

Komplettiert wurde unser Engagement für Webstandards, Barrierefreiheit und Design durch die Gründung eines eigenen Print-Magazins im Jahr 2009. Mit dem Webstandards-Magazin trafen wir den Nerv der Zeit und schufen eine Plattform für professionelle Webworker, die seither viele Leser im Quartalsrhythmus erfreut. Insgesamt 12 Ausgaben des Webstandards-Magazin wurden von anatom5 konzipiert, redaktionell betreut, gestaltet und verlegt. Mit dem Erscheinen der Ausgabe 13 gab es einen großen Relaunch: Neuer Name, neues Layout und neue Firma. Unter dem Titel SCREENGUIDE erscheint seither unter der Regie der Screenguide Publishing GmbH der Nachfolger des Webstandards-Magazins – bisher sind auch hier schon 4 Ausgaben erschienen und der Schritt ins mobile Zeitalter auf Tablets und Smartphones in Form einer eigenen App ist ebenfalls geschafft. Die Symbiose zwischen Verlag und Agentur ist für Mitarbeiter, Partner und Kunden gleichermaßen vorteilhaft: Unser Experten-Netzwerk ist außergewöhnlich breit aufgestellt, das Know-How für verschiedene Themen entsprechend hoch und die Bandbreite an Themen und Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Zu den Themen Print, Online und Crossmedia sind Social Media, Mobile, Apps, Editorial Design und Responsive Design gekommen, um nur einige zu nennen.

Kernkompetenz von anatom5 ist und bleibt jedoch das Thema Barrierefreies Webdesign. Mit über 40 kommunalen Kunden (Städte, Gemeinde, Versorgungsunternehmen, etc.) und weit mehr als 60 barrierefreien Projekten wissen wir, worauf es beim Aufbau einer barrierefreien Internet- oder Intranetseite für Städte und Gemeinden ankommt. Vom ersten Workshop, über Wireframes bis hin zur fertigen Website mit Responsive Design für iPhone, iPad und Desktop arbeiten wir Hand in Hand mit erfolgreichen Partnern, allen voran das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN), gerade wenn es um technische Lösungen geht. Dass wir uns selbst auch auf Technik verstehen, zeigt die Bandbreite der Content Management Systeme, die bei anatom5 im Einsatz sind: TYPO3, Drupal, Contao, WordPress, CMS made simple oder Infopark CMS. Wir setzen stets die bestmögliche Lösung für unsere Kunden nicht jene, die wir verkaufen müssen, um Mitarbeiter auszulasten. Dies ist Teil unserer Philosophie und hat sich in zehn Jahren nicht geändert.

Kompetenz für Immobilienbranche

Düsseldorf hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer boomenden Metropole entwickelt und gerade der Medienhafen, das neue Quartier und die Unternehmer-Stadt im Derendorfer Norden ziehen zahlreiche Unternehmen mit ihren modernen Büroflächen an – unter anderem dank anatom5. Zahlreiche Düsseldorfer Immobilien, wie das SIGN im Hafen oder auch die Schadow-Arkaden wurden mit Marketing-Ideen und -Maßnahmen von uns erfolgreich unterstützt. Die Bandbreite an Leistungen reicht dabei von der Corporate Design Entwicklung, über die Konzeption und Steuerung von aufwendigen Mailing-Aktionen bis zur Programmierung einer eigenen ImmobilienScout24-Anbindung für ein CMS. Stets spielten die unterschiedlichen Kompetenzen der beiden Gründer Morsbach und Hein eine wichtige Rolle bei der Entwicklung ansprechender und erfolgreicher Lösungen. Inzwischen arbeiten vier bis fünf feste Mitarbeiter in der Düsseldorfer Agentur, hinzu kommen je nach Projekt zusätzliche Freelancer als Spezialisten für die unterschiedlichsten Aufgaben.

Und die Zukunft...

Bestimmte Themen haben in den letzten Jahren im Agenturalltag zugenommen. Wireframe-Workshops gehören ebenso dazu, wie barrierefreie Social Media Lösungen oder Responsive Webdesign. Als Verfechter moderner Webstandards konnten wir uns im Bereich App-Entwicklung für Android, iOS und Windows Mobile mit hybriden Apps bzw. WebApps etablieren. Diese lassen sich häufig deutlich kostengünstiger auf zwei, drei oder mehr (mobile) Plattformen bringen – ein Trend, der in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen hat. Zudem bieten WebApps im Vergleich zu herkömmlichen mobilen Anwendungen bessere Möglichkeiten für die Entwicklung barrierefreier Apps nach den Regelungen von BITV2 bzw. WCAG2.0. Dass Barrierefreiheit bei anatom5 auch zukünftig eine große Rolle spielt, dafür steht neben der App-Entwicklung vor allem das Thema barrierefreie PDF-Dokumente. Als eine der wenigen Agenturen, die sich auf die Umsetzung bestehender PDF-Dateien in barrierefreie PDF spezialisiert haben, können wir den kompletten Produktionsprozess bis hin zum Testen betreuen. Dafür steht auch das Handbuch – Barrierefreie PDF mit Word 2003 und Adobe Acrobat, das wir seit vielen Jahren kostenlos als E-Book herausgeben und das die Grundlage für unsere Workshops für Angestellte in Verwaltungen & Co. dient. Schon heute setzen einige Kunden auf unser umfassendes Know-How aus den Bereichen Print und Online, um Vorlagen für Broschüren in InDesign erstellen zu lassen, die bereits für die Umsetzung als barrierefreies PDF optimiert sind – Schulungen und Workshops inbegriffen. Der Trend zur Beratung in komplexen Projekten ist ebenfalls ungebrochen. Hinzu kommen Video-Inhalte und deren Integration in bestehende Auftritte, was auch für Social Media oder auch Open-Data gilt.

Für den zehnten Jahrestag von anatom5 gilt ein Satz, den William Allen White an seinem 70. Geburtstag gesagt hat: "Ich habe keine Angst vor morgen, denn ich habe gestern erlebt und ich liebe das Heute." Wir freuen uns auf die Zukunft und was uns erwartet. Vielleicht sind es solche Momente, wie 2008, als wir zwei silberne BIENE-Awards gewinnen konnten. Oder unsere erste Hausmesse 2011, die mehr wie ein Familientreffen für uns war und bei allen Beteiligten gut ankam. Doch auch weniger gute Momente haben wir gemeistert, analysiert und stets zu unserer Weiterentwicklung genutzt. Und das wird auch in Zukunft so bleiben.