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Neue Webseiten für Klever Schulen

Die Gesamtschule (ge.kleve.de) und die Sekundarschule (sk.kleve.de) Kleve haben gemeinsam mit anatom5 sowie der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Kleve neue Internetauftritte entwickelt. Die in einem Gemeinschaftsprojekt entstandenen Auftritte wurden von vorneherein mit dem Anspruch an ein hohes Maß an zielgruppengerechte Barrierefreiheit konzipiert. Ende Mai 2014 wurden die beiden neuen Internetauftritte in einem offiziellen Pressetermin der Öffentlichkeit vorgestellt.

Anforderungen an Barrierefreiheit

Gruppenfoto beim Pressetermin – Barrierefreier Internetauftritt Klever Schulen.

Die neu zu erstellenden Internetauftritte sollten nicht nur wegen der gesetzlichen Forderung der BITV, sondern vor allem wegen des eigenen Inklusionsanspruchs der Schulen möglichst barrierefrei an den Start gehen. Weil barrierefreies Internet aber nicht nur eine technische Angelegenheit ist, sondern auch von den redaktionellen Mitarbeitern Know-how verlangt, wurde von Anfang an eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Die Arbeitsgruppe hatte den Auftrag, den Start der Webseiten vorzubereiten und Konzepte für den Internetauftritt auszuarbeiten. Um Synergie-Effekte zu erzielen wurden beide Internetauftritte in enger Zusammenarbeit mit anatom5 parallel entwickelt. Zudem setzen beide Auftritte auf das gleiche Redaktionssystem auf, was ebenfalls zur Synergie-Effekten führte, beispielsweise bei der gemeinsamen Schulung der Online-Redakteure.

Inklusion in Schulen

Ein wesentliches Prinzip der Inklusiven Pädagogik ist die Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt und Unterschieden in Bildung und Erziehung. Es geht darum, dass Schülerinnen und Schüler, die sonderpädagogische Unterstützung benötigen, trotzdem immer einen Platz an einer allgemeinen Schule bekommen können – auch wenn der Förderschulen weiterhin eine Option bleiben sollen. "Gemeinsames Lernen" lautet die Devise. Dies haben sich die beiden Schulen aus Kleve auf die Fahnen geschrieben: Es geht um gleiche Chancen, unabhängig von Geschlecht, Leistungsvermögen, sozialer oder ethnischer Herkunft oder eben einer Behinderung. Das war vom ersten Tag an die Basis für die Arbeitsgruppe der Schulen und auch die Zusammenarbeit mit der auf Barrierefreiheit spezialisierten Agentur anatom5.

Nachhaltigkeit

Barrierefreie Internetauftritte bedürfen vor allem im redaktionellen Bereich nachhaltiger Konzepte, um den Forderungen der Barrierefreie Informationstechnologie Verordnung (kurz BITV) langfristig gerecht zu werden. Neben einer kurzen Einführung durch anatom5 soll den für die Inhalte verantwortlichen Mitarbeitern der Schulen das Buch "Barrierefreiheit im Internet – ein Handbuch für Redakteure" das notwendige Rüstzeug mitgeben. Das von Domingos de Oliveira Ende 2013 veröffentlichte Handbuch bietet einen guten Einstieg in das Thema Barrierefreiheit und richtet sich explizit an Redakteure.